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Finanztipps

Finanztipps

Es geht ganz schnell: Im Handumdrehen wachsen die Kosten für eine Pflege zuhause. Nachstehend erhalten Sie einen Überblick über (staatliche) Unterstützungsmöglichkeiten für die häusliche Pflege sowie die Möglichkeiten, Ihre Ansprüche auch durchzusetzen.

Pflegeversicherung

Die umfangreichste finanzielle Unterstützung für die Pflege erhalten Sie von der Pflegeversicherung. Einzige Voraussetzung: Es muss eine Pflegestufe für die pflegebedürftige Person anerkannt worden sein. In diesem Fall besteht Anspruch auf Pflegegeld, Pflegesachleistungen, Verhinderungspflegegeld und andere Leistungen.

Haushaltsnahe Dienstleistungen

Pflegecenter24.com gibt Ihnen nachstehend in Bezug auf haushaltsnahe Dienstleistungen einige Informationen, die eine erste unverbindliche Orientierung sein können. Aus rechtlichen Gründen können wir jedoch keine verbindlichen Beratungen zum Steuerrecht erteilen. Für Detailfragen wenden Sie sich daher am besten an einen Steuerberater, dem Sie vertrauen.

Steuervorteile können grundsätzlich in bestimmten Voraussetzungen geltend gemacht werden. Diese Fälle bei Einsatz eines osteuropäischen Pflegepersonals werden wie folgt unterschieden:

1. Fall:

Wenn Sie oder Ihre Angehörigen selbst Auftraggeber und Empfänger der Pflegeleistung sind, wird die Absetzbarkeit über §35a Steuergesetz geregelt. Es ist Ihnen somit die Möglichkeit gegeben, die Betreuungsdienstleistung einer 24-Stunden-Betreuung geltend zu machen.

2. Fall:

Wenn Sie als Auftraggeber für Ihre Eltern fungieren, richtet sich die Absetzbarkeit nach dem Eltern – Kind Unterhalt. In diesem Fall wird die steuerliche Absetzbarkeit durch § 33 Steuergesetz geregelt. Hierbei muss allerdings bewiesen werden, dass die Leistungsempfänger bedürftig sind, das bedeutet der Lebensunterhalt zum Leben zu gering ist und durch die Kinder aufgebracht werden muss.

"Die Steuervorteile sollten in beiden Fällen immer durch einen Steuerberater geprüft werden"

Hilfsmittel (zum Beispiel Gehhilfen, Rollstühle oder Inkontinenzhilfen)

Wenn Sie eine ärztliche Verordnung für sogenannte Hilfsmittel erhalten haben, können Sie diese bei der Krankenkasse zur Erstattung einreichen. Dazu gehören auch die erforderliche Anpassung der Hilfsmittel, deren Reparatur und die Anschaffung von Ersatzteilen. Alle Details zu den Hilfsmitteln selbst sowie deren Finanzierung beziehungsweise Verleihung stehen im Pflegehilfsmittel Katalog. Dafür stellen Sie einen formlosen Antrag bei den Krankenkassen. Folgende Angaben sollten darin mindestens enthalten sein:
Name und Geburtsdatum des Anspruchsberechtigten eine kurze Begründung, warum das Hilfsmittel benötigt wird (nehmen Sie dabei Bezug auf §40 SGB XI, beispielsweise „zur Erleichterung der Pflege“)

Umbaumaßnahmen in der eigenen Wohnung oder im eigenen Haus

Wenn für eine häusliche Pflege Umbauten nötig sind, können Sie bei der Pflegekasse deren Finanzierung beantragen. Dabei sind Zuschüsse von insgesamt bis 4.000 Euro möglich, auch ohne Pflegestufe. Entscheidend ist allein, ob die Umbaumaßnahmen für die Betreuung zuhause tatsächlich erforderlich sind, damit der Betroffene weiterhin in den eigenen vier Wänden wohnen kann. Beispiele dafür sind der Umbau des Badezimmers, ein Treppenfahrstuhl und ähnliche Einrichtungen, die unabdingbar sind für eine Pflege zuhause.

Wohnberatungsstellen helfen Ihnen bei diesen Maßnahmen weiter und beraten Sie bei der Umsetzung der Maßnahmen.