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Pflege im Wandel

Pflege im Wandel

Vor über 100 Jahren, zu Anfang der Jahrhundertwende, war das Thema Betreuung zuhause von keinem öffentlichen Interesse. Vor allem in ländlichen Gebieten lebten die Familien mit vielen Kindern, meistens auch mit den Großeltern, unter einem Dach zusammen. Schon von Anfang an wurde jedes einzelne Familienmitglied in den täglichen Arbeitsablauf eingebunden. Im Fall einer Erkrankung, beziehungsweise einer Pflegebedürftigkeit, konnten die zu betreuenden Personen ohne gravierende Probleme mit versorgt werden. Es erforderte keine allzu große Umstellung im Tagesablauf, die Arbeit der auf Hilfe angewiesenen Personen mit zu übernehmen, da die Arbeitsaufteilung klar strukturiert und eingeteilt war und die Mehrbelastung auf viele Schultern verteilt werden konnte.
Heute stellt sich die Situation im Umgang mit Pflegebedürftigen ganz anders da.
Aufgrund der demografischen Entwicklung in unserer Zeit hat sich die Ausgangslage gravierend geändert. Die, durch stärkeren Wettbewerb veränderte Arbeitsmarktsituation, erfordert immer öfters ein Umziehen in weit entfernte Städte und immer mehr Flexibilität des Arbeitnehmers. Familien werden dadurch getrennt und so bleiben die Eltern oft allein zurück.

Tritt nun ein Betreuungsfall ein, sind die Kinder oftmals nicht in der Lage sich um ihre Eltern zu kümmern. Da aufgrund der Berufstätigkeit, meistens nicht nur die für eine Betreuung notwendige Zeit, sondern durch die stark gestiegenen Mieten auch noch der Wohnraum fehlt, bleibt in so einem Fall leider nur noch eine Heimunterbringung übrig. Diese Notwendigkeit löst aber bei den meisten Familien Schuldgefühle und Frust aus, da man den geliebten Menschen in seiner gewohnten Umgebung, mit seinem sozialen Umfeld belassen und ihm dieses Stück Lebensqualität nur ungern entreißen möchte.

Für die Betroffenen ist dieser Schritt in vielen Fällen traumatisch und führt zu Depressionen und tiefer Trauer. Zum Glück gibt es hierzulande mehrere Alternativen. Viele Firmen haben sich, aufgrund des gestiegenen Pflegebedarfs, mit der Situation befasst, und bieten die unterschiedlichsten Dienste an, auf die wir im Folgenden näher eingehen wollen.

Der mobile Pflegedienst

Bei leichten Fällen reicht oftmals schon ein mobiler Pflegedienst aus, der die zu pflegende Person 1 bis 3-mal täglich besucht um zum Beispiel bei der Tabletten Einnahme, der körperlichen Hygiene und auch bei kleineren Handreichungen behilflich zu sein. Diese Dienstleistung bietet den Angehörigen sowohl als auch den Betroffenen ein gewisses Maß an Sicherheit und trägt zum Wohlbefinden aller bei.

Essen auf Rädern

Eine weitere sinnvolle Hilfe bietet das sogenannte Essen auf Rädern. Dadurch ist sichergestellt, dass der Angehörige ausreichend mit Nahrung versorgt wird. Die Auswahl der Menüs ist vielseitig, die Menge reichhaltig und die Gerichte auf die Belange der älteren Personen ausgerichtet, was den Geschmack und die Verträglichkeit anbelangt.

Hilfsmittel

Mittlerweile gibt es auf dem Markt, der sich den Bedürfnissen einer immer älter werdenden Bevölkerung angepasst hat, unzählige Hilfsmittel um die Lebensqualität auch im hohen Alter zu gewährleisten. Als nützliche Helfer haben sich hier beispielsweise Seniorenhandys bewährt, die mit vielen unterschiedlichen Tastenfunktionen, einfacher Bedienung, großen Zahlen, Notruftaste und vielen weiteren Funktionen ausgestattet sind.
Auch nützliche Helfer für den Haushalt können ohne große Schwierigkeiten nachgerüstet oder angeschafft werden. Dazu gehören Rauch- und Gasmelder, spezielle Küchengeräte, Internet mit Kamera und eventuell auch eine Kommunikationsmöglichkeit wie Skype.

Die Familienpflegehilfe

Sollten Betroffene eine umfangreichere Hilfe benötigen, ist eine Versorgung im häuslichen Bereich in Betracht zu ziehen. Die vielen privaten sowie die staatlichen Pflegedienste offerieren in der Zwischenzeit ein breit gefächertes Angebot. Eines davon betrifft die Familienhilfe. Berufstätigen Eltern bleibt oftmals nicht genügend Zeit sich um Haushalt, Kinder und Beruf zu kümmern. Die Folgen davon sind Erschöpfung, Dauerstress und Unzufriedenheit, was die Lebensqualität und das harmonische Familienleben stark einschränkt. In solchen Fällen ist eine Haushaltshilfe nicht nur sinnvoll, sondern auch oftmals der einzige Weg um aus dem Dilemma des täglichen Zeitdruckes heraus zu kommen.
Genauso wichtig ist es für alleinstehende ältere und in ihren Handlungen eingeschränkten Personen einen häuslichen Pflegedienst in Anspruch zu nehmen. Je nach dem Grad der Einschränkung kann man die Anzahl der benötigten Stunden und die Art der Tätigkeit festlegen. Personen die noch imstande sind alleine zu leben, aber aufgrund ihres Alters Schwierigkeiten mit der Haushaltsabwicklung haben wie zum Beispiel putzen, Wäsche waschen, bügeln, einkaufen usw. können sich dank der Haushaltshilfe weiterhin in ihrer gewohnten Umgebung aufhalten. Der große Vorteil liegt in der Möglichkeit sein Leben selber, soweit es geht, zu bestimmen, in seinem eigenen Umfeld zu verbleiben und doch sichergestellt zu wissen, dass die täglich anfallenden Arbeiten zuverlässig erledigt werden. Vielen Senioren dient eine häusliche Pflege auch als komfortables Sicherheitsnetz.

Pflege zuhause

Im Fall einer ernsten Erkrankung wird eine Pflege zu Hause erforderlich, sollte man keine Heimunterbringung in Betracht ziehen wollen. Auch hier gilt, die benötigte Stundenzahl kann individuell festgelegt werden. Alle anfallenden Aufgaben werden erledigt. Die Körperpflege wie waschen, einreiben, ankleiden, Toilettengänge ebenso, wenn notwendig, das Behilflich sein beim Essen. Bewegungsübungen und Spaziergänge können auch in dem Dienstleistungspaket beinhaltet sein. Die Betreuung zu Hause hat den großen Vorteil, dass nachbarschaftliche Besuche jederzeit möglich sind und die sozialen Strukturen nicht durch einen Ortswechsel zerfallen. Dazu kommt der unschätzbare Vorteil der Privatsphäre wie auch der Verbleib in der eigenen bekannten Umgebung.

Betreuung zuhause

Bei einer andauernden Erkrankung wie zum Beispiel Erblinden, Parkinson oder einer Amputation wird eine dauerhafte Betreuung unumgänglich.
Man kann sich in Deutschland unter vielen Firmen den für sich passenden Dienstleister aussuchen. Bei einer Betreuung zu Hause ist es extrem wichtig darauf zu achten, dass die Pflegekraft mit der zu betreuenden Person harmonisiert. Immerhin bedeutet Pflege ein enges Zusammenarbeiten und ein gutes Miteinander ist die Voraussetzung für das Wohlbefinden des Patienten da hier von der Pflegekraft ins sein intimstes Privatleben eingegriffen wird.

24 Std. Betreuung

Eine medizinische Vollpflege setzt eine 24 Std. Betreuung voraus. Erkrankt ein Mensch an Demenz, ist eine rundum Betreuung spätestens dann erforderlich, wenn die Krankheit ihren Höhepunkt erreicht. Ein Demenzkranker sollte nie über einen längeren Zeitraum alleine gelassen werden. Um dies zu gewährleisten, benötigt der Patient eine 24-Stunden-Betreuung. Das Gleiche gilt auch für Pflegebedürftige, die auf medizinische Hilfsmittel wie Sonden, Sauerstoffflaschen, oder Infusionen angewiesen sind.

Pflegekräfte aus Polen

Durch die Kostenexplosion im Gesundheitswesen stiegen auch die Preise für eine Heimunterbringung sprunghaft an. Viele Familien konnten sich die Heimkosten nicht mehr leisten und suchten nach Ausweichmöglichkeiten. Da die Nachfrage nach Pflege immer schneller und stärker anstieg, hat sich ein neuer Markt entwickelt, private Pflegeheime schossen wie Pilze aus dem Boden. Um die Unterbringungskosten zu senken, arbeiteten diese immer häufiger mit ausländischem Personal. In der Zwischenzeit haben sich anteilsmäßig polnische Pflegekräfte durchgesetzt. Sie werden gern als Pflegekräfte in der 24std Betreuung, bzw. in der häuslichen Pflege vermittelt, da sie gut ausgebildet sind und die deutsche Sprache beherrschen. Ihr Gehalt ist um einiges niedriger als das einer deutschen Angestellten, und deshalb können die Pflegedienste die sich auf häusliche Pflege spezialisiert haben, ihre Dienste wesentlich preiswerter anbieten. Da die meisten polnischen Pflegekräfte ihre Familie in Polen haben, ist ihre Flexibilität größer als bei einer deutschen Kraft, die sich ihre Zeit zwischen Familie und Beruf einteilen muss. Die polnischen Pflegekräfte leben in einer Hausgemeinschaft mit den Erkrankten zusammen und bieten dadurch ein gewisses Maß an Sicherheit, auch wenn sie natürlich nicht 24 Stunden im Dienst sind, ist ihre Erreichbarkeit im Notfall von großem Nutzen.

Fazit

Zusammenfassen kann gesagt werden, dass sich jeder Mensch rechtzeitig Gedanken machen sollte, wie man mit einer plötzlichen Erkrankung und deren Folgen umgehen wird. Das Wichtigste ist und bleibt sich selber und die Angehörigen im Fall der Pflegebedürftigkeit vor zusätzlichen Belastungen so weit wie möglich zu schützen. Die Hilfsangebote sind vielseitig und in unterschiedlichen Preiskategorien vorhanden. Je früher sich die Menschen mit dem Gedanken vertraut machen, irgendwann einmal Hilfe in Anspruch nehmen zu müssen, desto reibungsloser können dann im Pflegefall, die benötigten Schritte unternommen werden. Ob eine Heimunterbringung oder Pflege zuhause gewählt wird, hängt immer von mehreren Faktoren ab. Es sollte auf das Preis-Leistungs-Verhältnis geachtet werden, auf die Qualifikation der Pflegekräfte und vor allem auf deren Fähigkeit liebevoll, fürsorglich und höflich mit den Betroffenen umzugehen. Je früher man versucht sich ein Netzwerk für den Fall der Fälle aufzubauen, desto leichter gelingt es, die Betreuung für alle Betroffenen zufriedenstellend zu organisieren.

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